Meine arbeitspolitischen Ziele

Dr. Monique Wölk:

Der Landkreis muss gute Arbeitsbedingungen vorleben – wir brauchen dazu eine arbeitspolitische Wende im Landkreis. Das bedeutet die Einführung eines Mindestvergabelohnes auf Kreisebene und langfristige Leistungsvereinbarungen zwischen Trägern und Landkreis im sozialen Bereich.

Anlässlich der Feiern zum 1. Mai in Torgelow und Greifswald hielt die Landratskandidatin der SPD, Dr. Monique Wölk, eine Mairede, in der sie ihre arbeitspolitischen Ziele für den Landkreis vorstellte. Dr. Monique Wölk erklärte: „Gerade in unserer Region gibt es viele Menschen, die von prekären Arbeitsverhältnissen betroffen sind. Dazu gehören sowohl geringe Löhne, als auch befristete Arbeitsverträge. Hier will ich zukünftig neue Wege gehen und dafür Sorge tragen, dass der Landkreis gute Arbeit als Prinzip vorlebt: Als Landrätin will ich schnellstmöglich einen kreislichen Mindestvergabelohn von 9,54 Euro einführen, wie ihn das Land Mecklenburg-Vorpommern bereits beschlossen hat. Dies kann ein erster Schritt hin zu auskömmlichen Löhnen in unserer Region sein. Der Mindestvergabelohn würde alle Leistungen betreffen, die der Landkreis mittelbar vergibt. Davon wären beispielsweise Reinigungstätigkeiten an Schulen betroffen.“ Als ersten Schritt werde ich die SPD-Kreistagsfraktion darum bitten, einen entsprechenden Antrag zu formulieren und in den Kreistag einzubringen.

Dr. Monique Wölk erklärt weiterhin: „Höhere Löhne stellen einen Aspekt guter Arbeitsbedingungen dar. Ein anderer Aspekt prekärer Beschäftigung in unserer Region sind die oftmals befristeten Arbeitsverträge. Es kann nicht sein, dass gerade kommunale Strukturen wie der Landkreis insbesondere im sozialen Bereich, in der Kinder- und Jugendarbeit und in der Pflege nicht nur befristete Arbeitsverträge duldet, sondern selbst auslöst. Auch hier muss der Landkreis gute Arbeitsbedingungen vorleben. Deshalb will ich als Landrätin langfristige Leistungsvereinbarungen zwischen Landkreis und Trägern mit dem Ziel unbefristeter Arbeitsverträge abschließen.“

Dr. Monique Wölk erklärt abschließend: „In den letzten 20 Jahren haben prekäre Beschäftigungsverhältnisse immer weiter zu gewonnen. Als Landrätin will ich gute Arbeitsverhältnisse bei unseren Unternehmen in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften einfordern. Dies ist nur glaubwürdig, wenn wir selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Wir brauchen eine arbeitspolitische Wende im Landkreis.“

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