Wohnungsbau in Grimmen
3 Millionen Euro für neuen Wohnraum: Gute Nachrichten für Grimmen
Gemeinsam mit dem Innenminister habe ich mich am 15. Januar über ein interessantes Wohnungsbauprojekt in der Staft informiert. Dabei hat der Minister den Förderbescheid in Höhe von rund 3 Millionen Euro überreicht. Mit diesen Mitteln wird der Umbau des ehemaligen Gewerbegebäudes in der Stralsunder Straße 23-24 zu dringend benötigtem Wohnraum unterstützt.
Es werden 19 barrierefreie und barrierearme Wohnungen hergestellt - in den beiden oberen Stockwerken mit Balkon - die bezahlbares Wohnen für Familien mit kleinem und mittlerem Einkommen, für ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkungen ermöglichen. Das Vorhaben leistet damit einen wichtigen Beitrag zu mehr sozialer Teilhabe und auch Lebensqualität in der Stadt.
Bestehende Gebäude sinnvoll nutzen
Das Bauprojekt zeigt beispielhaft, wie durch die Umnutzung leerstehender Gebäude neuer Wohnraum geschaffen werden kann; ohne zusätzliche Flächen zu verbrauchen. Zugleich wird das Stadtbild aufgewertet und ein altes, ehemals anders genutztes Gebäude erhält eine neue, gesellschaftlich wichtige Funktion.
Gerade in Zeiten steigender Wohnraumnachfrage sind solche Projekte wichtig, um bezahlbare und bedarfsgerechte Wohnungen zu schaffen – mitten in unseren Städten und Gemeinden.
Das Grimmener Bauprojekt kann dabei eine Vorreiter-Rolle einnehmen. Denn hier wird zum ersten Mal in M-V ein altes, leerstehendes Gewerbeobjekt mit Hilfe des Landes in sozialen Wohnraum umgewandelt.
Investition in soziale Verantwortung und Zukunft
Mit der Förderung setzt das Land ein klares Zeichen für soziale Verantwortung und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Der Umbau stärkt Grimmen als Wohnstandort und schafft Perspektiven für Menschen, die auf barrierearmes Wohnen angewiesen sind.
Das Projekt ist ein wichtiger Schritt hin zu einer Stadt, in der Wohnen für alle Generationen möglich bleibt – bezahlbar, inklusiv und zukunftsfähig.