Tag der Pflege
Mehr als nur Handgriffe – Meine Tour durch die Pflege in Grimmen & Umgebung
Der Wecker klingelt früh, doch der Tag in der Pflege hat da meist schon längst begonnen. Zum Tag der Pflege am 12. Mai wollte ich nicht nur warme Worte aus dem Landtag senden, sondern dort sein, wo das Herz der Versorgung schlägt: bei uns im Wahlkreis.
Mein erster Stopp führte mich ins Pflegeheim Jessin. Anschließend ging es weiter nach Bartmannshagen.
Mein Fazit: Politik muss zuhören
Bei den Gesprächen in den Einrichtungen habe ich viel von den Sorgen und Nöten im Pflegealltag gehört, vom Umgang mit unsicheren Rahmenbedingungen und ihrem stetigen Wandel, der großen Bedeutung von tragfähigen Netzwerkstrukturen vor Ort bis - natürlich - hin zur Frage, wie sich der notwendige Fachkräftenachwuchs gewinnen lässt.
Spannend ist für mich dabei die Frage, wie es gelingt, solch eine gute Atmosphäre im Betrieb zu schaffen, dass Pflegekräfte und auch alle anderen Beschäftigten gerne zur Arbeit kommen, sich verlässlich darum kümmern, dass "der Laden läuft", ohne dass dabei das Zwischenmenschliche unter die Räder kommt.
Einige Antworten habe ich bei meinen Besuchen auf diese Frage erhalten. Es ist die Art und Weise, wie die Leitung die Werte und Regeln im Haus vorlebt, den Mitarbeitern zuhört und ihre Vorschläge für kleine Veränderungen und Verbesserungen im Arbeitsalltag aufnimmt und umsetzt.
Danke an alle Einrichtungen in Jessin und Bartmannshagen für den herzlichen Empfang und den unermüdlichen Einsatz!
Pflegekräfte leisten Enormes, fachlich und menschlich. Egal, ob im Krankenhaus, der Tagespflege oder einer anderen Pflegeeinrichtung. Unabhängig davon, ob die Pflegebedürftigen jung oder alt sind. Davor ziehe ich meinen Hut und bin dankbar, dass Sie da sind und helfen.
Ich bedanke mich herzlich für die Zeit und Offenheit meiner Gesprächspartner. Sie haben mir viele neue und interessante Einblicke in Ihren Arbeitsalltag eröffnet. Daran knüpfe ich in Zukunft gerne an.