Ergebnis Landratswahl

Dr. Monique Wölk:

„Ich habe im Ergebnis 12,5% der Stimmen im Landkreis geholt. Damit bin ich nicht unzufrieden, aber es wäre mehr möglich gewesen: Der Abstand zur Stichwahl war nicht sehr groß und die Querschläge in den letzten 14 Tage des Wahlkampfes waren für mich nicht hilfreich. Mit meinen Themen und Zielen für den Landkreis habe ich die Leute erreicht. Jetzt werde ich mich für ihre Umsetzung einsetzen.“

Mit dem gestrigen Wahltermin steht das Ergebnis in der ersten Runde des Landratswahlkampfes in Vorpommern-Greifswald fest: Die Stichwahl wird zwischen dem CDU-Kandidaten und dem AfD-Kandidaten entschieden, der 15,9% der Stimmen erreicht hat. Dr. Monique Wölk hat als Kandidatin der SPD 12,5% der Stimmen geholt. Zu diesem Ergebnis sagt sie Folgendes.

Dr. Monique Wölk: „Ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wählern genauso wie bei allen Unterstützern und Helfern, die mir trotz der Querschläge in den letzten 14 Tagen des Wahlkampfes ihr Vertrauen geschenkt haben. Vor diesem Hintergrund bin ich mit dem Ergebnis nicht unzufrieden, doch ich muss sagen: Es wäre mehr drin gewesen, denn der Abstand zum Einzug in die Stichwahl war nicht sehr groß. Gerade angesichts des Wahlergebnisses der AfD hätte ich mich über eine Unterstützung meiner Kandidatur durch alle linken Parteien gefreut.“

Und weiter: „Der Wahlkampf war für mich eine wichtige Erfahrung und ich habe nicht nur viele aufgeschlossene Menschen im ganzen Landkreis kennengelernt, sondern auch viele interessante Gespräche und Diskussionen geführt. Unser Landkreis ist es wert, dass wir ein gut organisiertes Nahverkehrssystem einrichten, so dass die Leute auch in den kleinen Orten im Landkreis ohne Auto mobil sein können – mit häufigeren Verbindungen und mehr Strecken. Er ist es auch wert, dass wir unsere Infrastruktur gerade im ländlichen Raum in Ordnung bringen und hier wieder mehr Geld investieren; und dass wir Bildung endlich zur Chefsache machen – wir sind es den Kindern und Jugendlichen schuldig, ihnen die besten Bildungschancen zu bieten, die möglich sind! Vor allem müssen wir endlich die Städte und Gemeinden finanziell entlasten, damit sie vor Ort wieder selbstbestimmt wichtige Projekte umsetzen können, gerade auch um das Miteinander zu stärken. Demokratie muss wieder vor Ort gelebt werden. Deshalb ist es mir wichtig, dass die Konsolidierungsvereinbarung mit dem CDU-geführten Innenministerium neu gefasst und so ausgerichtet wird, dass die in den Kommunen erzielten Überschüsse zukünftig auch zur Senkung der Kreisumlage und für Investitionen in Bildung und Infrastruktur eingesetzt werden können. Diese Themen werden in der Stichwahl wahrscheinlich keine Rolle mehr spielen. Trotzdem sind sie für unseren Kreis von entscheidender Bedeutung. Für diese Ziele werde ich mich weiterhin einsetzen!“

Abschließend sagt Dr. Monique Wölk: „Für die Stichwahl habe ich eine große Bitte an alle Wählerinnen und Wähler: Gehen Sie hin und wählen Sie. Auch wenn die CDU für den weiteren Stillstand in unserem Landkreis steht, möchte ich unseren Landkreis nicht der AfD überlassen. Meine klare Beobachtung ist: Die AfD hält keine Lösungen für unsere Region bereit!

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Ergebnis-LRWahlkampf

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